der tod ist ein meister aus deutschland
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antiimperialisten unter sich

nachfolgend die gesellschaftsanalyse eines großen antiimperialistischen vorbilds, nach dessen muster auch heute noch ein großteil der linken szene argumentiert. somit hat sie also nichts an brisanz verloren, weswegen sie hier nochmal zur schau gestellt wird:

"In eben dem Maße, in dem die Wirtschaft zur bestimmenden Herrin des Staates aufstieg, wurde das Geld der Gott, dem alles zu dienen und vor dem sich jeder zu beugen hatte. [...] Eine schwere wirtschaftliche Verfallserscheinung war das […] allmähliche Übergehen der gesamten Wirtschaft in das Eigentum von Aktiengesellschaften. Damit erst war die Arbeit so recht zum Spekulationsobjekt gewissenloser Schacherer herabgesunken; die Entfremdung des Besitzes gegenüber dem Arbeitnehmer aber wurde ins Unendliche gesteigert. Die Börse begann zu triumphieren und schickte sich an, langsam, aber sicher das Leben der Nation in ihre Obhut und Kontrolle zu nehmen. Die Internationalisierung der deutschen Wirtschaft war schon [...] über den Umweg der Aktie in die Wege geleitet worden. Freilich versuchte ein Teil der deutschen Industrie, sich noch mit Entschiedenheit vor diesem Schicksale zu bewahren. Sie fiel schließlich aber auch dem vereinigten Angriff des gierigen Finanzkapitals [...] zum Opfer.

[...]

Zerbrechen der nationalen Wirtschaft zur Aufrichtung der Herrschaft des internationalen Kapitals - ein Ziel, das dank der Dummheit und Gutgläubigkeit der einen Seite und der bodenlosen Feigheit der anderen ja auch erreicht ist.

[...]

Diese Entwicklung aber schien nicht nur anzuhalten, sondern sollte dereinst (nach allgemeiner Empfehlung) die ganze Welt zu einem einzigen großen Warenhaus ummodeln, in dessen Vorhallen dann die Büsten der geriebensten Schieber und harmlosesten Verwaltungsbeamten der Unsterblichkeit aufgespeichert würden."

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wer hat diese wahren und glasklaren worte denn nun niedergeschrieben? welchem großen linken revolutionsführer gilt es ab jetzt zu huldigen? war es oskar lafontaine, hugo chavez, stalin oder gar fidel castro? nein, alles falsch. denn obgleich genau dieser wortlaut von einer jeder dieser personen hätte stammen können und auch heute gerne in so manchem linken pamphlet auftaucht, sind es originalzitate aus der schrift "hitler, a.: mein kampf".

6.11.06 16:00
 


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